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DJK Halbgroßfeldbetreuer

Mit diesem komischen Bild beschloß ich die Zeit als Kleinfeldbetreuer. Es entstand am letzten Turnier der U11-Junioren in Rödental (bei Coburg), welches leider wegen Unwetter frühzeitig ein Ende fand. Im Moment der Aufnahme zeigte sich noch mal die Sonne, welch ein Glück so gesehen.

Seither (09/14) bin ich für den Großfeldbereich beim DJK Don Bosco Bamberg zuständig.

Es gibt aktuell und folglich bislang noch wenig zu berichten - mit Ausnahme, dass der Kader der Kinder auf nunmehr 18 aktive Spieler angewachsen ist.

 

Rein sportlich gesehen wird es jetzt auf jeden Fall spannender. Die Kinder spielen nun auf größeren Feld (16er auf 16er) mit 8 Feldspielern und einem Torwart. Dies ist für mich insoweit auch neu, da es dieses Spielformat "9 gegen 9" zu meiner Kindheitszeit noch nicht gab. Es ist in Bayern sogar recht frisch (Einführung 2011/12); davor wurde gleich auf Großfeld 11 gegen 11 gespielt.

Ein paar Dinge sind auf jeden Fall gleich geblieben: Es geht nun auch um Aufstieg (und Abstieg), es gibt Schiedsrichter, es gibt bunte Karten, die diese dabei haben, es wird mit Abseits- und Rückpassregel gespielt; falsche Einwürfe werden rigoros abgepfiffen [Grmpf...]. Bunte Auswechseleien bekommen jetzt auch einen Farbschliff, indirekte Freistösse wären ebenso neu. Und fast vergessen (wenn ich nicht noch mehr vergessen habe): das Spielgerät ist auch ein wenig schwerer, die Tore behalten aber ihre Größe.

 

Eine spannende Zeit steht den Kindern (und auch mir) somit bevor.

DJK vs. DJK - Teil 3

Das war der 3. Versuch [#1 +#2], leider auch - wie das Bild zeigt - erneut erfolglos. Den Mädels der DJK Don Bosco Bamberg war der Sieg gegen die Jungs auf ein Neues vergönnt worden. Einen detailierten Spielbericht sowie bewegte oder unbewegte Bilder kann ich leider nicht aufbieten. So musste der Spielball herhalten.

Zur Halbzeit stand es jedoch schon 5:1, obgleich meine Jungs nicht in Bestbesatzung aufliefen.

 

Was mich besonders amüsiert hat war der ausbleibende Torerfolg von meiner Nummer 15 sowie den beiden Torhütern. Alle ganz stark auf ihrer Position, aber bisweilen leider torlos. Dabei hatten sie in diesem Spiel so viele 100%ige Chancen. Ein faires Ergebnis wäre - da muss ich ganz bitterlich offen sein - eigentlich ein 20 oder noch höher zu irgendetwas gewesen.

Den Mädchen hingegen muss man aber auch ihren Einsatzwillen zu Gute schreiben. Zwei Gegentore haben die Jungs bislang nie gegen das andere Geschlecht kassieren dürfen. Eine hochmotivierte Truppe, dafür gilt mein Respekt den Trainern. 

Zwei kleine Nachträge:

  1. Alle bisherigen Spiele fanden nicht auf meinem ausdrücklichen Wunsch hin statt. Ich bin ja der Auffassung, dass man solche geschlechtsübergreifenden Gegenüberstellungen ab einen gewissen Alter nicht mehr machen sollte, völlig gleich der spielerischen Fähigkeiten. Aber es hat einen gewissen Reiz, das muss ich zugestehen. 
  2. In meinem Blog habe ich den Spielball für ein kleines Gewinnspiel anlässlich der Fußball-Frauen-WM hergenommen. Wer einmal kucken gehen will, der klickt auf den nachstehenden Link.

http://www.blog.adelhaid.de/2015/06/das-quatschikopfige-fuball-wm.html

Rückblick 1. Saison - 9 gegen 9

Rückblicke fallen mir immer leicht. Jawohl, nicht schwer, sind sie doch ein Teil von mir, der mir in Erinnerung stets bleibt. Und nicht nur die schönen Dinge, auch die weniger schönen. Alles in der Gesamtheit.

Mein erstes Jahr als Trainer auf dieser Halb-Großfeldspielgeschichte war indes ereignisreich. Sportlich betrachtet war es auch eine Art Erfolgsnummer, hätte ich doch niemals gedacht, dass ich mit meiner "Hippie-Truppe" am Ende genau in der Mitte der Tabelle landen würde. 
Einzelne Dinge hier hervorzuheben würde den Rahmen sprengen, und alle Ereignisse sowieso.

 

Trotzdem sei erwähnt, dass es nach dieser Saison auch gleichsam hieß ein wenig Abschied zu nehmen. So ist das Leben. Bislang trainierte ich im Verein immer in (quasi) Eigenregie eine Mannschaft, was selbstverständlich eine enorme Anstrengung von mir bedurfte. Grundsätzlich konnte ich aber nicht klagen, es war mir irgendwo recht und lieb, mein eigenes Ding zu machen, auch wenn das anfangs nie so geplant war.  
 

5 Jahre habe ich Kindern die Möglichkeit gegeben, im Training und im Spiel mir und sich selbst aufzuzeigen, zu was sie fähig sind. Entwickelten sie sich gut, so gab ich sie nach "oben", zu einer spielstärkeren Mannschaft, und nahm so meine kleinen Abschiede von Jahr zu Jahr. Am Ende hatte ich nur noch 2-3 Spieler, die seit Beginn (in der F-Jugend) bei mir waren. Nicht alle kamen natürlich nach "oben", einige hörten mit Fußball auf, mussten (aufgrund der Altersstruktur) höher spielen, zogen um oder wechselten den Verein. Unter diesen Spielern war u. a. auch mein eigener Sohn.

Was sich grundlegend nach dieser Saison änderte, ist einfach erklärt. Ich konnte selbst entscheiden, welche Spieler ich nach oben ziehe, um mit diesen und der höheren Mannschaft - die auch im Umbruch war - ein spielstarkes Team zu formieren. Solche Entscheidungen sind natürlich hart und irgendwo eine bitte Pille, bewegte man sich doch stets im Breitensportbereich ohne Leistungszwang und dergleichen. Doch leider war dies der beste Weg.

 

So trainiere ich heute ein Team bestehend rein aus dem selben Jahrgang (Geburtsjahr), wo die Hälfte der Mannschaft aus meiner ehemaligen "Hippie-Truppe" besteht und die andere aus der "von oben". Das mache ich natürlich nicht alleine, was mir sehr wichtig war. 
Bevor ich hier aber groß schwätze: ich habe dazu einen Blog angelegt, wo man alles nachlesen kann:
 http://dezwo.blogspot.de (bzw. d2.adelhaid.de).

 

So etwas aufzuziehen zeugt natürlich von einer größeren Qualität. Ich denke, ich habe mir das mit den Jahren verdient und kann somit einen kleinen Beitrag dazusteuern, die weiteren Jahre der Kinder/Jugendlichen in eine gesunde Richtung zu steuern, ob dann mit oder ohne mich oder meinem (jetzigen) Trainerkollegen.

Kurzes Resümee Halbgroßfeld

Ich ende mit einem ähnlichen Bild wie ganz oben. Das war natürlich auch am gleichen Ort, und erneut das letzte Turnier, aber halt eben 2 Jahre später. 

Da ich ebenfalls oben den "geheimen" Blog erwähnte und verlinkte, brauche ich eigentlich und tatsächlich nicht viel mehr dazu schreiben. Es war eine grandiose Saison, die beste in meiner "Trainerkarriere". Und daher verlangt es an dieser Stelle auch nicht viel weitere Worte.
 

Vielleicht nur ein kleines Detail am Rande: Ich habe den Spielern (und Beteiligten) am Ende eine kleine Freude bereitet und den o. e. Blog als Taschenbuch drucken lassen, der guten Erinnerungen wegen, für jetzt, später und viel viel später. Das haben sich die Jungs redlich verdient. 

Die Büchleins

Die Blögleins

Neueste Änderungen

Seit dem 12.06.15 hat sich hier fast alles verändert. Mehr dazu hier: AHB-Blog.

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