adelhaid.de


Name: Marie

Geschlecht: weiblich

 

Rasse: Deutsch-Drahthaar-/Australian-Shepherd-Mischling

 

Wurfdatum: 30.10.2010

 

Gelegenheitshund: 2011 Verbleib: fraglich

PBeMs - für was steht das?

P steht für Play

B steht für by

e steht für e

M steht für Mail

(s steht für die [dt., sic!] Mehrzahl)

 

Gemeint ist ergo das Spiel per Brief, auch anders bekannt als Brief- oder Postspiel oder Briefrollenspiel ^^.

Bereits bei meinem ersten PBeM hatte ich das wirklich schön erklärt, was ich jetzt hier auch auszugsweise wiedergeben möchte/werde:

 

"Brief- bzw. Postspiele (...) sind eine Form des Spielens, die auf eine längere Zeit angelegt ist. Man kann sie daher durchaus mit Gesellschaftsspielen gleichsetzen. Der Unterschied liegt nur darin, dass die Spieler nicht zusammen an einem Tisch sitzen und ihrer Spielzüge vornehmen. Stattdessen macht man dies gemütlich von daheim.

Alle Fern- bzw. Postspiele werden in einem bestimmten Rythmus gespielt (...)

Auch gibt es bei vielen Spielen eine zentrale Spielleitung (...)." 

 

Wessen Interesse geweckt ist/wurde, der ist gerne dazu eingeladen sich meine Anleitungen herunterzuladen. Sie sind in den jeweiligen "Einträgen" zu den unterschiedlichen Spielen zu finden.  

Seit Beginn der Domain (adelhaid.de) am 22.02.2011 hatte ich es bisweilen nicht geschafft, über mein erstes (in Zusammenarbeit entworfenes) Postspiel zu schreiben. Im Oktober 2022 will ich es nun versuchen, auch wenn ich mir bewusst bin, dass jeder Eintrag der Sache nicht gerecht werden kann. A:TC, wie es so schön abgekürzt wurde, war zwar das kürzeste der gespielten PBeMs (man munkelt 10 Monate, geläufig eher 1 Jahr), aber durchschlagend das mit dem glorreichsten Ruf. Denn wer beim Nachfolgespiel APU (Andromeda: A Parallel Universe) ein früherer "ATCler" war, der galt als einer der ehrenwerten Vorreiter und durfte sich nahezu privilegiert schätzen. Wer andererseits APU nicht den nötigen Stellenwert entgegenbrachte (als früherer ATCler), der wurde eher öfters mal mit einem missbilligendem Blick beäugt und galt glatt mitunter als "Nichtgläubiger". Egal was ich also hier schreibe, es ist a) persönlich und b) wird es nicht genügen. 

Einst, etliche Jahre ist es her, schrieb ich das Folgende:


"Damals heiter geplant, aber niemals für möglich gehalten, setze ich mein insgeheimes Unterfangen einer Postspielreihe nach nur zehn Monaten A:TC-Zeit [zeitliche Einortung: Oktober 1997] mit einem parallelen Versuch und einer nicht nur weitaus längeren und komplizierteren, sondern auch mehr pazifistisch ausgelegteren Grundanleitung in die Tat um. 'Andromeda: A Parallel Universe' nannte sich das neue, im Gegensatz zu A:TC, friedliche PB[e]M, daß auf diese Weise eine längere 'Lebensdauer' (Spielzeit) erreichen sollte. Nur zwei Monate nach Beginn von APU wurde das später legendäre A:TC in einer gigantischen Endschlacht für beendet erklärt."

Eine Parodie braucht manchmal zwei Anläufe, so ging es auch A:PM. Erst die 12. Version der Anleitung vom 31. Juli 2000, nach elf Vorgängern gestartet mit der ursprünglichen Fassung aus Mai 1998, ermöglichte einen praktizierbaren Spielfluss, der allerdings auch nicht allzu lange verlief. In dieser 2-jährigen Findungsphase wurden zuerst Spielzüge verlängert, später dann sogar gänzlich ausgelassen; eingefroren wurde das PBeM in dieser Periode allerdings nie. Wie lange letztendlich A:PM gespielt wurde, kann daher nicht wirklich formuliert werden, aber irgendwann (wohl Mitte) 2001 war der schöne Spaß final vorbei. Dabei war die ursprüngliche Idee mitsamt der Vorgeschichte "Domain", die die Umstände halbwegs erklärte, revolutionär. Es gab im geschaffenen Universum nämlich keine Großmächte mehr, es gab nur Völker mit großen, zu Star Trek etwas veränderten, Namen. Sprich: Jeder hatte exakt die gleiche Ausgangslage.


Dieses Spiel würde ich am liebsten sofort anfangen wollen zu spielen - zu spielen wohlgemerkt, keinesfalls zu leiten -, denn Encounters, kurz ENCwurde niemals begonnen - oder vielmehr begangen, um gespielt zu werden. Beim Entwurf des Regelwerks fehlte seinerzeit schlichtweg die Resonanz. Nicht weil die Idee dahinter weniger begeisternd wirkte, sondern weil es von der Aufmachungen her absolut kein klassisches PBeM mehr war, wenn man überhaupt entfernt davon reden konnte. ENC war mehr das, was man (auch heute noch) als ein RPG - englisch: role-playing game / deutsch: Rollenspiel - ansehen hätte konnte.